Brauwasser-Chemie, ohne Tabellenkalkulation

brewwtr ist ein kostenloser Brauwasser-Rechner: Wasseranalyse eingeben, Zielprofil wählen und exakte Mineral- und Säuregaben mit live berechnetem Maische-pH bekommen, auf dem Handy, direkt am Kessel.

Komplett kostenlos. Kein Konto, keine Werbung, deine Sude bleiben auf deinem Gerät.

Maische-pH, der sich selbst löst

Ein Ladungsbilanz-Modell sagt deinen Maische-pH aus Schüttung und Wasser voraus und sucht dann per Zielwertsuche die Säuregabe, die dein Ziel trifft. Milchsäure, Phosphorsäure oder eine von neun Säuren, Feststoffe eingeschlossen. Kein Herumprobieren von Hand.

Chemie, die du prüfen kannst

Jede Formel stammt aus publizierter Wissenschaft: Karbonatgleichgewicht, Kolbachs Restalkalität, Morey-Farbe, validiert gegen Kai Troesters Messreihen und quergeprüft gegen die klassischen Spreadsheets. 31 Malze bringen gemessene DI-pH- und Pufferungsdaten mit.

Für den Brautag gebaut

Alles rechnet beim Tippen live nach. Eine Brautag-Übersicht zeigt genau, was zu wiegen und zuzugeben ist, Maische und Nachguss getrennt, druckbar, kopierbar und mit nassen Händen auf Armlänge lesbar.

Von der Wasseranalyse zum Brautag in vier Schritten

  1. Wasser eingeben. Tippe die sechs Ionen aus deiner Wasseranalyse ein oder setze per Schnellwahl destilliertes/RO-Wasser, wenn du von Grund auf aufbaust. Alkalität, Härte und Restalkalität werden sofort berechnet.
  2. Ziel wählen. Historische Stadtprofile wie Burton-on-Trent und Pilsen, stilbasierte Ziele oder deine eigenen Werte.
  3. Schüttung eintragen. 36 Malze mit typischen Farben, 31 davon mit gemessenen pH-Daten, plus eigene DI-pH-Overrides pro Charge.
  4. Werte treffen. Mineralien automatisch vorschlagen lassen, zusehen, wie die Ionen-Balken aufs Ziel zulaufen, und die Zielwertsuche deine Säure dosieren lassen. Die Übersicht ist druckfertig.

Die Wissenschaft, mit Quellen

brewwtr implementiert Lehrbuch-Karbonatchemie und ein Protonendefizit-Modell für den Maische-pH in der Tradition von A.J. deLange und D.M. Riffe, parametrisiert mit gemessenen Malzdaten aus Kai Troesters Experimenten von 2009 und deLanges publizierten Titrationskurven. Die Restalkalität folgt Kolbach (1953); die Bierfarbe nutzt die Morey-Gleichung; die historischen Wasserprofile folgen Palmer & Kaminskis Water (2013). Die Methodik legt offen, wo Modelle auseinanderliegen, und hält sich an die Messungen. Die ganze Geschichte samt Validierungszahlen steht auf der Methodik-Seite.

Vorhersagen sind Orientierung, kein Evangelium: Miss deine Maische bei Raumtemperatur und kalibriere mit dem eingebauten pH-Meter-Offset.

Die Daten erkunden