Milchsäure-Rechner
Wie viel Milchsäure braucht dein Brauwasser? Gib Volumen, Alkalität und pH des Wassers sowie dein Ziel ein. Die Gabe kommt aus exaktem Karbonatgleichgewicht, demselben Kern hinter brewwtrs Nachguss-Ansäuerung.
So funktioniert es
Die Speziesanteile des Karbonatsystems werden beim pH deines Wassers und beim Ziel berechnet; daraus ergibt sich exakt die Säure (in Milliäquivalenten), die Bikarbonat Richtung Kohlensäure umwandelt. Keine Daumenregeln, keine Sicherheitsaufschläge. Dieser Bedarf wird über die Dissoziation der Milchsäure beim Ziel-pH und die gemessene Dichte deiner Stärke zur physischen Gabe.
FAQ
Wie viel Milchsäure pro Gallone ist typisch?
Für Nachgusswasser mit moderater Alkalität (um 100 ppm als CaCO₃) rechne mit grob 0.4–0.6 mL 88%iger Milchsäure pro Gallone bis pH 5.5. Sehr alkalisches Wasser kann das Zwei- bis Dreifache brauchen.
Meine Milchsäure hat keine 88 %, macht das etwas aus?
Ja, proportional. 88 % ist die übliche Hobbybrauer-Stärke; gib die Prozentzahl deines Produkts ein und die Gabe skaliert über die Dichtekurve der Säure, nicht über eine lineare Schätzung.
Beeinflusst Milchsäure den Geschmack?
Laktat wird im fertigen Bier ab etwa 400 ppm schmeckbar, weit über dem, was Wasser-Ansäuerung erzeugt. Typische Nachguss-Gaben tragen deutlich unter 100 ppm bei.
Kann ich diese Gabe für meine Maische verwenden?
Nein. Der Maische-pH hängt von Säure und Pufferung der Schüttung ab, nicht nur vom Wasser. Nimm den vollen Rechner, der die Maische modelliert und die Gabe per Zielwertsuche bestimmt.
Methode: Karbonatgleichgewicht mit exakt geführtem freiem H⁺-Term; Milchsäure-Dissoziation bei pKa 3.86; Dichte aus publizierten Lösungsdaten. Validiert gegen von Hand durchgerechnete Beispiele in der brewwtr-Testsuite.