Brauwasserprofil Dublin

Dublins Wasser führt über 300 ppm Bikarbonat und gehört damit zu den alkalischsten der klassischen Braustädte. Diese Alkalität ist der natürliche Partner stark gerösteter Schüttungen: Die Säure der dunklen Malze zieht die Maische zurück in den Zielbereich, ein wesentlicher Grund, warum das Aushängeschild der Stadt Dry Stout wurde und nicht Pale Ale.

Dublin: Ionenkonzentrationen
IonKonzentration (ppm)
Calcium (Ca²⁺)120
Magnesium (Mg²⁺)4
Natrium (Na⁺)12
Sulfat (SO₄²⁻)55
Chlorid (Cl⁻)19
Bikarbonat (HCO₃⁻)315
Alkalität 258 ppm CaCO₃ Restalkalität 170 ppm Härte 316 ppm SO₄:Cl 2.9 (Sehr trocken)

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Das ist Wasser für dunkles Bier. Kombiniere es mit Schüttungen mit ordentlich Röstcharakter; bei allem Helleren verlangt die Alkalität aggressive Ansäuerung. Das moderate Sulfat hält die Stout-Bittere fest, aber nicht scharf.

Passt zu: Dry stout · Export stout · Porter

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Der Rechner lädt dieses Ziel, vergleicht es Ion für Ion mit deinem Ausgangswasser und berechnet die Mineral- und Säuregaben, die die Lücke schließen, mit live berechnetem Maische-pH.

Historische Stadtprofile sind faktische Wasserchemie aus publizierten Quellen (Palmer & Kaminski, Water: A Comprehensive Guide for Brewers, 2013, sowie der historischen Brauliteratur). Stilbasierte Profile sind brewwtr-Originale, abgeleitet aus publizierten Stil-Leitlinien. Abgeleitete Werte nutzen Kolbachs Restalkalität (1953).